Wie wählt man Schiffsanstrich aus? Wir erklären die Funktionen von Antifouling, Grundierung (Primer) und Decklacken, das Schichtsystem und die Anwendungsbedingungen.
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Yazar
Der Rumpf eines Schiffes kämpft ständig gegen Meerwasser, Korrosion und biologischen Bewuchs. Das richtige Schiffsbeschichtungssystem schützt nicht nur den Rumpf, sondern steigert auch die Treibstoffeffizienz und verlängert die Wartungsintervalle. In diesem Leitfaden erklären wir die Arten von Schiffsfarbe, die Funktionsweise von Antifouling und das Schichtsystem.
Die Meeresumgebung ist so aggressiv, dass normale Farben ihr nicht standhalten können: Salzwasser, ständige Feuchtigkeit, UV-Strahlung, mechanischer Abrieb und am Rumpf anhaftende Meeresorganismen (Bewuchs). Deshalb wird auf Schiffen nicht nur eine einzelne Farbe, sondern ein aus aufeinander abgestimmten Schichten bestehendes Beschichtungssystem verwendet.
Antifouling-Farbe (bewuchshemmende Farbe) verhindert das Anhaften von Muscheln, Algen und Krebstieren am Schiffsrumpf. Dieser Bewuchs (Fouling) erhöht den Rumpfwiderstand; mit steigendem Widerstand nehmen Treibstoffverbrauch und Emissionen zu. Ein gutes Antifouling hält den Rumpf sauber und sorgt für Treibstoffeinsparungen – einer der größten Betriebskostenposten für ein Schiff. Moderne Antifouling-Beschichtungen verwenden in der Regel "selbstpolierende" (self-polishing) oder silikonbasierte (foul-release) Technologien.
Grundierung, Antifouling und Deckfarbe sowie Hilfsmaterialien wie Verdünner, Pinsel und Rollen können Sie auf E-ShipSupply mit dem IMPA-Code (Abschnitt 17 Farben und Chemikalien) suchen und über Lieferantenanzeigen beziehen. Für die Leistungsfähigkeit des Beschichtungssystems ist es wichtig, aufeinander abgestimmte Schichten derselben Marke zu verwenden.
Sie verhindert das Anhaften von Meeresorganismen (Muscheln, Algen) am Schiffsrumpf. Dadurch wird der Rumpfwiderstand verringert, was Treibstoffverbrauch und Emissionen senkt.
Ein typisches System besteht aus Grundierung (Primer), Zwischenschicht und Antifouling-Schichten; die Anzahl der Schichten variiert je nach Farbmarke und Untergrund.
Ja. Farben und Chemikalien sind unter IMPA-Abschnitt 17 codiert; Sie können sie über die IMPA-Suchseite finden.
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